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  •  D a s   T i r o l e r   G r a u v i e h 

     

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  • Die Milch und der Rahm für die Tiroler Edle stammen vom Tiroler Grauvieh, einer Rinderrasse, die seit über 3000 Jahren in den Tiroler Bergen beheimatet ist und heute nur noch von wenigen engagierten Bergbauern gehalten wird. Die wertvolle Milch wird von Kleinstbetrieben (mit 5 bis 15 Kühen) für Tiroler Edle separat gesammelt. Die Sommermonate verbringen die "Edlen", wie die Graukühe von den Bauern auch liebevoll genannt werden, auf den Tiroler Almen.

    Was macht das Grauvieh so besonders?

    • Das Tiroler Grauvieh ist aufgrund seiner ausgeprägten Geländetauglichkeit, seines geringen Gewichtes und seiner Genügsamkeit perfekt an die Lebensbedingungen in den Bergen angepasst. Dadurch werden die Almböden geschont und unsere Kulturlandschaft geschützt.
    • Rund 82% der grauviehaltenden Bauernhöfe liegen auf einer Seehöhe von über 1000 Meter. Der Großteil der "edlen Grauen" verbringt den Sommer ständig auf den Tiroler Almen auf rund 2000 Meter Seehöhe.
    • In höheren Lagen und vor allem auf den Tiroler finden die Graukühe noch eine unvergleichliche Vielfalt an Blumen, Gräsern und Kräutern vor - und eben das macht ihre Milch so besonders schmackhaft und einzigartig!

     

    Weitere Informationen rund um das Tiroler Grauvieh finden Sie auch auf der Homepage des Tiroler Grauviehzuchtverbandes.

  •  D i e   I n i t i a t o r i n

     

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     Therese Fiegl, Agrarökonomin

     

  • "Mein Anliegen ist es, bewussten, anspruchsvollen Verbrauchern Produkte von engagierten, regionalen Erzeugern zu vermitteln." Aus diesem Grund initiierte die Agrarökonomin Therese Fiegl 1997 die Bauernkiste, einen bäuerlichen Zustelldienst.

    2001 entstand dann die Idee aus Grauviehmilch ein besonderes Tiroler Produkt zu kreieren: die Tiroler Edle-Schokolade. Mit Hansjörg Haag und Christoph Kössler fand sie aufgeschlossene Partner, die sich mit Begeisterung für die Umsetzung dieser Idee engagierten. Ausgezeichnete heimische Rohstoffe, wie der Rahm vom Tiroler Grauvieh, Beeren und Früchte aus der Umgebung oder erlesener heimischer Edelbrand werden zusammengeführt und durch die Handwerkskunst des Konditors Hansjörg Haag zu einer edlen Komposition verfeinert. In der Zwischenzeit ist die Tiroler Edle-Familie gewachsen, laufend werden neue süße Ideen verwirklicht. "Es ist mir eine große Freude, Liebhaber erlesener Lebensmittel mit diesen edlen, kleinen, feinen Spezialitäten zu verwöhnen. Denn Schokolade macht bekanntlich glücklich!"

     

    2010 kamen zu den Geschmackserlebnissen auch Dufterlebnisse dazu. Gemeinsam mit Österreichs ältester Seifensiederei C.A. Walde (seit 1777) wurde eine exquisite Seifenlinie, die "Tiroler Reine" mit heimischen Düften auf den Markt gebracht.

     

    siehe auch Interview mit Therese Fiegl

    www.bauernkiste.at, www.tirolerreine.at

  •  D e r   C h o c o l a t i e r

     

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     Hansjörg Haag, Konditormeister

     

  • Hansjörg Haag ist ein passionierter Konditormeister aus Landeck, der sich durch zahlreiche weiterbildende Kurse in der Schweizer Fachhochschule Richemont in Luzern sein fundiertes Schokoladen-Know-how angeeignet hat.

    Mit den Rezepturen für Tiroler Edle hat Hansjörg Haag Köstlichkeiten geschaffen, die 3 Dinge verbinden: Er verwendet neben hochwertigen Couverturen nur ausgezeichnete Rohstoffe aus der Tiroler Heimat und kreiert daraus mit außergewöhnlichem handwerklichem Geschick erlesene Schokoladen. 50 verschiedene Tiroler Edle Schokoladen hat der Chocolatier bisher kreiert, allesamt mit Zutaten, die er "vom Fenster aus sieht", daher finden sich in seinen Schokoladen weder Chili, Pfeffer noch Ingwer.

    Wer schon einmal seine kleine Backstube gesehen hat, staunt nicht schlecht. "2008 habe ich meine Arbeitsfläche verdreifacht: von 4 auf 12m2", erzählt der Zuckerbäcker gerne mit einem stolzen Lächeln auf den Lippen. Auf so kleinem Raum werden die Füllungen von Hand gerührt, die Formen begossen, die Tafeln mit einer weiteren Schokoladenschicht versiegelt oder mit Beeren und Nüssen bestreut. Bevor sie die Schokostube verlassen dürfen, werden alle Tafeln noch mit kontrollierendem Blick abgesegnet und schließlich händisch verpackt.

     

    siehe auch Interview mit Hansjörg Haag

  •  D i e   K a k a o l i e f e r a n t e n


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  • Tiroler Edle arbeitet mit zwei kleinen, exklusiven Couvertureherstellern zusammen, die beide am Schokoladeolymp angesiedelt sind. Diese zeichnen sich nicht nur durch absolute Premium-Qualität, sondern auch durch nachhaltigen und fairen Umgang mit ihren Partnern aus. Der Preis, den sie den Bauern für ihre Kakaobohnen bezahlen, liegt über dem "Fairtrade" Niveau.

    Domori, ein Turiner Schokoladenhersteller, der ausschließlich mit den rarsten und besten Kakaosorten arbeitet, ist schon seit Jahren ein Partner und Lieferant, der gänzlich der Tiroler Edle-Philosophie entspricht. Für die "purissima" und "oben ohne" Linie liefert er eine Premium-Couverture (Schokoladengrundmasse), bei der beste Milch von Tiroler Graukühen mit hochwertigem Kakao von der "Hazienda San José" in Venezuela verschmilzt.  www.domori.com

     

    Mit Felchlin, einem Traditionsunternehmen aus der Schweiz, wurde ein weiterer idealer Partner gefunden. Die Kakaobohnen, die gemeinsam mit der Tiroler Grauviehmilch für die gefüllten Tiroler Edle-Schokoladen weiterverarbeitet werden, stammen von Kleinbauern aus Ghana und Ecuador. Dabei hat sich Felchlin folgende Grundsätze gesetzt, die uns von einer Partnerschaft überzeugt haben:

    • "Wir wissen, wer unsere Kakaobohnen produziert hat."
    • "Wir fördern den Erhalt der Aroma- und Edelkakaosorten."
    • "Wir bezahlen immer mehr als den Fairtrade-Preis."
    • "Wir distanzieren uns von missbräuchlichen Arbeitspraktiken."

    www.felchlin.com/nachhaltigkeit

  •  D e r   E d e l b r a n d e r z e u g e r

     

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     Christoph Kössler

  • Christoph Kössler hat sich seit 1993 an die Weltspitze der Edelbrand-Erzeuger hinaufgearbeitet. Eines seiner Geheimnisse: Er verarbeitet nur erstklassiges Obst. Für den Edelbrand in den Tiroler Edle-Schokoladen verwendet Christoph Kössler zum Beispiel Stanzer Zwetschken aus eigenem Anbau und reife Williamsbirnen aus dem Südtiroler Vinschgau.

     

    Seine sehenswerte Brennerei spielt alle Stückln. Hochmoderne Technologie wird hier bis ins kleinste Detail eingesetzt. Den reizvollen Kontrapunkt setzt sein Wohnhaus: Es ist das Geburtshaus des berühmten Barockbaumeisters Jakob Prandtauer (Erbauer von Stift Melk), das von Christoph Kössler vorbildlich und sehr liebevoll renoviert wurde. Hier, wo sich Tradition und Moderne treffen, entstehen die köstlichen Edelbrände, für die der Tiroler schon mit vielen internationale Auszeichnungen (z.B. bei der "Destillata International" und beim "World Spirits Award") prämiert wurde!